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PayPal-Konto gesperrt! Was kann man dagegen tun?

Published time:2022/2/18     Views:214

Immer wieder kommt es vor, dass der Zahlungsdienstanbieter PayPal die Konten seiner Kunden sperrt. Meistens sind die Konten von Online Händlern betroffen. Dabei werden ohne ausführliche Begründung Anbieter gesperrt, die z.B. Produkte vertreiben, die angeblich gegen Gesetze verstoßen oder die Rechte der Konkurrenz verletzen. Der einzige Hinweis, der dazu erfolgt: Es würden gegen die Nutzungsrichtlinien verstoßen und verbotene Aktivitäten begangen werden.


PayPal muss solche Fälle dann erstmal prüfen, was sehr lange, bis zu 6 Monate dauern kann. Dies kann die Existenz des Kontoinhabers bedrohen, vor allem, wenn dadurch großes Guthaben eingefroren ist.


Wie kann man sich als Händler dagegen wehren?


Zunächst sollte man ein Beschwerdeschreiben an Paypal richten und erklären, dass warum der Verdacht, der zur Kontosperrung führte, nicht zutrifft. Ein anwaltlich formuliertes Schreiben kann dabei helfen, den Druck zu erhöhen.


Sollte dies nicht reichen, so muss Klage gegen Paypal bei Gericht erhoben werden. Auch wenn Paypal in Luxemburg sitzt, ist für deutsche Händler oftmals die Klageerhebung am eigenen Standort in Deutschland möglich. 


Klageverfahren dauern etwas länger, sie bauen aber weiter Druck auf Paypal auf. PayPal beschleunigt dann meist die Prüfung. Stehen die Chancen des Händlers gut, wird Paypal  das Gerichtsverfahren schnell erledigen wollen. Paypal möchte Urteile vermeiden, die dem Händler Recht geben, und so als Vorbild für andere Händler an die Öffentlichkeit geraten könnten.


Rein vorsorglich empfiehlt es sich, keine hohen Guthaben auf dem Paypal Konto stehen zu lassen, sondern diese regelmäßig auf andere Konten zu verteilen.


 

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